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Unsere Projekte
2009 ZONTA Regio Kunstpreis
   
2005 ZC Oberrhein unterstützt DIAMBOUGOUM
   
2004 ZONTA Musikpreis
   
2003 Frauenhaus Lörrach - Frauen helfen Frauen e.V.
Petra Böttcher

Petra Böttcher (wm) Die Preisträgerin 2009, Petra Böttcher, wird für ihre Fotografien, die mit der Lochkamera entstehen, ausgezeichnet. Konsequent beschäftigt sie sich seit 1991 ausschließlich mit demselben Pappmodell, das eher einer Handtasche oder einem alten Radio ähnelt.

Einen Einblick in die Arbeit der Preisträgerin gewähren Ausschnitte aus dem Artikel "Kunst, die aus einem kleinen Kasten aus Pappe kommt" von Birgit-Cathrin Duval:

Werke Petra Böttcher Petra Böttcher fotografiert. Man könnte auch sagen, sie malt mit Licht, wenn man das Wort in seiner ursprünglichen Bedeutung betrachtet. Wenn Petra Böttcher fotografiert, dann drückt sie keinen Auslöser. Ihre Bilder speichert sie nicht als digitale Daten auf eine Speicherkarte. Ihre Kamera hat keine 12 Megabyte Pixel, auch kein ultrascharfes Objektiv. Stattdessen ist ihre Kamera aus Pappe gefertigt und statt eines Objektivs ist ein winziges Loch zu sehen.

"Für mich ist es wichtig, dass die Bilder in der Kamera, vor Ort und allein durch Belichtung entstehen," erklärt Petra Böttcher ihre Arbeitsweise. Seit 1991 ist die Lochkamera ihr Medium, mit dem sie surreale und visionäre Bilder auf Mittelformatfilm belichtet. In Zeiten, in denen digitale Fotokameras immer mehr technisch hochpräzisen Computern gleichen, mit Hilfe komplizierter Programme Bilder am Bildschirm bearbeitet werden, gibt sich die 1957 in Cuxhaven geborene Grafik Designerin und Fotografin - was das Fotografieren anbelangt ganz "Low-Tec". Ihre Lochkamera ist ein auf das Wesentliche reduzierter Apparat, mit dem sich Bilder erzeugen lassen: ein dunkler Kasten, eine kleine, mit Schieber verschließbare Öffnung, die als Auslöser und Blende dient, sowie lichtempfindliches Material.

Boettcher Erinnerung_200 Ihre Kamera, so erzählt Petra Böttcher, sei so etwas wie "ihr drittes Auge". Mit ihrer Arbeit will sie Bilder sichtbar machen. Wobei nichts dem Zufall überlassen bleibt. Denn: "Vor einem guten Bild steht erst einmal die gedankliche Auseinandersetzung mit dem Thema." Dazu zählen ihre intensiven "Künstlerischen Selbstgespräche" wie auch der Austausch mit ihrer Freundin und Künstlerkollegin, der Malerin Ulrika Olivieri.

Es folgt der Prozess des Machens, des Suchens von Orten, das Erfühlen der richtigen Aufnahmezeit. Aber auch das spielerische Experimentieren, ohne das man zu keinen neuen Ergebnissen kommt. Ihre gescannten Filme lässt sie im Fachlabor vergrößern. Ein wichtiger Prozess, bei dem sie mit vor Ort ist, "damit die Farben auf der Vergrößerung so sind wie auf dem belichteten Dia."

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©bcm Download des gesamten Artikels.

Eine kleine Werkauswahl wird sie anlässlich der feierlichen Preisverleihung am 25. April 2009 im Dietschy-Saal, Haus Salmegg in Rheinfelden/Baden zeigen.

Auszeichnungen
1997 Anerkennung Europäischer Architekturfotografie-Preis 'Architektur schwarzweiß'
mit nachfolgenden Gruppenausstellungen:
   Bundeskunsthalle, Bonn
   Haus der Architekten, Stuttgart
   International festival of architecture and design, Edinburgh/GB
   Galerie Aedes East, Hackesche Höfe, Berlin
   Galerie für Architektur und Arbeit, Gelsenkirchen
   Fachhochschule Nürnberg
   Nikon Image House-Galerie, Küsnacht/CH
   Pasinger Fabrik, München
   Photokina, Köln
2004 Fotos des EAP '97: Neue Sammlung der Pinakothek, München
2008 Semifinalistin des Hasselblad Masters Award (mit Lochkamerafotografie)
2009 ZONTA Regio Kunstpreis

ZC Oberrhein unterstützt DIAMBOUGOUM

Scheckübergabe Angelika Stern(mb) Anlässlich des August-Meetings 2005 überreichte unsere Präsidentin Angelika Stern im Namen des Clubs einen Scheck über 2'500 Euro an Gisèle Bourcart für den Verein DIAMBOUGOUM (übersetzt 'ich schenke Frieden'), der von ihr in Yayème (Senegal) ins Leben gerufen wurde. Gisèle Bourcart in Yayème













Ziel dieses Vereins, dem 29 Frauen des Dorfes Yayème angehören, ist, die Ausbildung der Frauen zu fördern und ihnen die Ausübung verschiedener handwerklicher Aktivitäten zu ermöglichen, u.a. durch Vergabe von Mikrokrediten.
Im Rahmen privater Reisen nach Senegal kam die im Elsass lebende Gisèle Bourcart in Kontakt mit Frauen vor Ort und bemerkte deren Probleme: die Frauen, die in muslimischer Tradition leben, sind meistens alleinerziehend und Analphabetinnen. Um den Frauen Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, ermunterte sie sie zur Gründung eines "groupement" (was in etwa einem Verein gleichkommt), so wie es der lokalen Tradition entspricht, aber in einem offiziellen und legalen Rahmen. Nun können die Frauen ihre Ressourcen und Kompetenzen bündeln, Unternehmergeist entwickeln, sich gegenseitig anspornen, solidarisch sein und lernen, autonom und selbstverantwortlich zu handeln.

Für ihre Zusammenkünfte brauchen die Frauen unbedingt eine Hütte, wo sie gemeinsam schreiben und lesen lernen, nähen, Material unterbringen können usw. Der Kostenvoranschlag für eine solche Hütte aus traditionellen Materialien beläuft sich umgerechnet auf etwa 2'500 Euro. Gisèle Bourcart dankte uns im Namen der Frauen von Yayème und berichtete sehr anschaulich von diesem Projekt, von Lebensweisen und Traditionen in Senegal. Hierbei erwähnte sie auch zwei Bücher, die die tiefen Unterschiede zwischen unserem westlichen Denken und der afrikanischen Mentalität eindrucksvoll schildern.
Fatou Diome, Der Bauch des Ozeans, Zürich 2004
Erik Orsenna, Madame Bâ, Paris 2003

Frauenhaus Lörrach - Frauen helfen Frauen e.V.

Frauenhaus(aw) Am 13.10.2003 überreichte der ZONTA Club Oberrhein in Schloss Beuggen, Rheinfelden D, dem Frauenhaus Lörrach einen Scheck über 1.000 €.

Das Frauenhaus Lörrach unterstützt Frauen in Not wie unten beschrieben und entspricht damit den Zielen des ZONTA Clubs, Frauen in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht Hilfestellung zu leisten.

Scheckübergabe Angelika SternDas Frauenhaus steht allen Frauen offen, die von ihren Männern geschlagen, bedroht oder gedemütigt wurden und keinen anderen Zufluchtsort haben. Rund um die Uhr haben misshandelte Frauen dort die Möglichkeit, mit ihren Kindern Hilfe zu erhalten. Die Frauen können mit ihren Kindern befristet hier wohnen, sie werden sowohl psychologisch als auch pädagogisch betreut, erhalten Hilfe und Ratschläge bei der Kontaktaufnahme mit anderen Hilfsquellen wir Jugendamt, Sozialamt, RechtsanwältInnen, ÄrztInnen etc. Aber auch durch die Gespräche mit den Mitbewohnerinnen profitieren die Frauen. So sollen sie schließlich in die Lage versetzt werden, eigenverantwortlich die Zukunft für sich selbst und ihre Kinder zu planen und zu meistern.

Lea Birringer

Lea Birringer(jn) Lea Birringer ist die Preisträgerin des "Sonderpreises der Union deutscher ZONTA Clubs" für neue Musik im Jahr 2004. Zu einem besonderen Glanzpunkt gestaltete sie zusammen mit ihrer Schwester Esther (Klavier) das Benefizkonzert am 20. November 2005 anlässlich des 5-jährigen Bestehens des ZONTA Clubs Oberrhein im Hotel Merian, Basel.
Lea Birringer, die zur Zeit die 13. Klasse des Illtalgymnasiums besucht, wurde am 23.11.86 in Quierschied geboren. Im Alter von 9 Jahren wurde sie Jungstudentin der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken und Schülerin von Frau Prof. Ulrike Dierick und Herrn Renato Mangalindan. Seit Oktober 2001 wird sie von Herrn Prof. Igor Ozim unterrichtet und ist jetzt Jungstudentin in seiner Meisterklasse im Mozarteum in Salzburg.
Lea konzertierte in den letzten Jahren als Solistin mit den Berliner Symphonikern, dem Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken und dem rumänischen Sinfonieorchester "Paul Constantinescu". Weitere Konzerterfahrung sammelte sie in Meisterkursen, u.a. von Prof. Vesselin Paraschkevov, Prof. Petru Munteanu, Prof. Christiane Hutcap und Prof. Thomas Brandis.
Seit Februar 2005 spielt sie auf einer Violine von Gianbattista Ceruti (Cremona, um 1800), die ihr von der Deutschen Stiftung Musikleben aufgrund ihrer Leistungen zur Verfügung gestellt wurde.

Auszeichnungen
2005 Sonderpreis der Union deutscher ZONTA Clubs
Sonderpreis "Premio Rodolfo Lipizer" als jüngste Finalistin
Spezialpreis "Premio Rodolfo Lipizer" für die beste Interpretation des Mozartkonzertes
2004 1. Preis Bundeswettbewerb "Jugend musiziert"
Sonderpreis vom Deutschen Zonta-Club für die beste Interpretation des zeitgenössischen Werkes
Sonderpreis für herausragende Leistung der "Deutsche Stiftung Musikleben"
Sonderpreis für herausragende Leistung der Bundesapothekenkammer
Goldmedaille in der Division "Honneur" des "Concours Européen pour Jeunes Solistes" in Luxemburg
1. Preis Duowettbewerb "Karel Kunc", Bad Dürkheim zusammen mit ihrer Schwester Esther
1. Preis "Concorso musicale europeo" in Italien
1. Preis "Premio Vittoria Caffa Rigetti" in Italien