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Petra Böttcher |
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(wm) Die Preisträgerin 2009, Petra Böttcher, wird für ihre Fotografien, die mit der Lochkamera entstehen,
ausgezeichnet. Konsequent beschäftigt sie sich seit 1991 ausschließlich mit demselben Pappmodell, das eher einer
Handtasche oder einem alten Radio ähnelt.
Einen Einblick in die Arbeit der Preisträgerin gewähren Ausschnitte aus dem Artikel "Kunst, die aus einem
kleinen Kasten aus Pappe kommt" von Birgit-Cathrin Duval:
Petra Böttcher fotografiert. Man könnte auch sagen, sie malt mit Licht, wenn man das Wort in seiner ursprünglichen
Bedeutung betrachtet. Wenn Petra Böttcher fotografiert, dann drückt sie keinen Auslöser. Ihre Bilder speichert sie
nicht als digitale Daten auf eine Speicherkarte. Ihre Kamera hat keine 12 Megabyte Pixel, auch kein ultrascharfes
Objektiv. Stattdessen ist ihre Kamera aus Pappe gefertigt und statt eines Objektivs ist ein winziges Loch zu sehen.
"Für mich ist es wichtig, dass die Bilder in der Kamera, vor Ort und allein durch Belichtung entstehen," erklärt
Petra Böttcher ihre Arbeitsweise. Seit 1991 ist die Lochkamera ihr Medium, mit dem sie surreale und visionäre Bilder
auf Mittelformatfilm belichtet. In Zeiten, in denen digitale Fotokameras immer mehr technisch hochpräzisen Computern
gleichen, mit Hilfe komplizierter Programme Bilder am Bildschirm bearbeitet werden, gibt sich die 1957 in Cuxhaven
geborene Grafik Designerin und Fotografin - was das Fotografieren anbelangt ganz "Low-Tec". Ihre Lochkamera ist ein
auf das Wesentliche reduzierter Apparat, mit dem sich Bilder erzeugen lassen: ein dunkler Kasten, eine kleine, mit
Schieber verschließbare Öffnung, die als Auslöser und Blende dient, sowie lichtempfindliches Material.
Ihre Kamera, so erzählt Petra Böttcher, sei so etwas wie "ihr drittes Auge". Mit ihrer Arbeit will sie Bilder sichtbar
machen. Wobei nichts dem Zufall überlassen bleibt. Denn: "Vor einem guten Bild steht erst einmal die gedankliche
Auseinandersetzung mit dem Thema." Dazu zählen ihre intensiven "Künstlerischen Selbstgespräche" wie auch der
Austausch mit ihrer Freundin und Künstlerkollegin, der Malerin Ulrika Olivieri.
Es folgt der Prozess des Machens, des Suchens von Orten, das Erfühlen der richtigen Aufnahmezeit. Aber auch das
spielerische Experimentieren, ohne das man zu keinen neuen Ergebnissen kommt. Ihre gescannten Filme lässt sie im
Fachlabor vergrößern. Ein wichtiger Prozess, bei dem sie mit vor Ort ist, "damit die Farben auf der Vergrößerung
so sind wie auf dem belichteten Dia."
....
©bcm Download des gesamten Artikels.
Eine kleine Werkauswahl wird sie anlässlich der feierlichen Preisverleihung am 25. April 2009 im Dietschy-Saal, Haus
Salmegg in Rheinfelden/Baden zeigen.
Auszeichnungen
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| 1997 |
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Anerkennung Europäischer Architekturfotografie-Preis 'Architektur schwarzweiß'
mit nachfolgenden Gruppenausstellungen:
Bundeskunsthalle, Bonn
Haus der Architekten, Stuttgart
International festival of architecture and design, Edinburgh/GB
Galerie Aedes East, Hackesche Höfe, Berlin
Galerie für Architektur und Arbeit, Gelsenkirchen
Fachhochschule Nürnberg
Nikon Image House-Galerie, Küsnacht/CH
Pasinger Fabrik, München
Photokina, Köln
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| 2004 |
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Fotos des EAP '97: Neue Sammlung der Pinakothek, München |
| 2008 |
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Semifinalistin des Hasselblad Masters Award (mit Lochkamerafotografie) |
| 2009 |
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ZONTA Regio Kunstpreis |
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ZC Oberrhein unterstützt DIAMBOUGOUM |
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(mb)
Anlässlich des August-Meetings 2005 überreichte unsere Präsidentin Angelika Stern im Namen des Clubs einen Scheck über 2'500 Euro
an Gisèle Bourcart für den Verein DIAMBOUGOUM (übersetzt 'ich schenke Frieden'), der von ihr in Yayème (Senegal) ins Leben gerufen wurde.
Ziel dieses Vereins, dem 29 Frauen des Dorfes Yayème angehören, ist, die Ausbildung der Frauen
zu fördern und ihnen die Ausübung verschiedener handwerklicher Aktivitäten zu ermöglichen, u.a. durch Vergabe von Mikrokrediten.
Im Rahmen privater Reisen nach Senegal kam die im Elsass lebende Gisèle Bourcart in Kontakt mit Frauen vor Ort und
bemerkte deren Probleme: die Frauen, die in muslimischer Tradition leben, sind meistens alleinerziehend und Analphabetinnen.
Um den Frauen Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten, ermunterte sie sie zur Gründung eines "groupement" (was in etwa einem Verein gleichkommt),
so wie es der lokalen Tradition entspricht, aber in einem offiziellen und legalen Rahmen. Nun können die Frauen ihre
Ressourcen und Kompetenzen bündeln, Unternehmergeist entwickeln, sich gegenseitig anspornen, solidarisch sein und lernen,
autonom und selbstverantwortlich zu handeln.
Für ihre Zusammenkünfte brauchen die Frauen unbedingt eine Hütte, wo sie gemeinsam schreiben und lesen lernen,
nähen, Material unterbringen können usw. Der Kostenvoranschlag für eine solche Hütte aus traditionellen Materialien beläuft sich
umgerechnet auf etwa 2'500 Euro. Gisèle Bourcart dankte uns im Namen der Frauen von Yayème und berichtete sehr anschaulich von
diesem Projekt, von Lebensweisen und Traditionen in Senegal. Hierbei erwähnte sie auch zwei Bücher, die die tiefen Unterschiede
zwischen unserem westlichen Denken und der afrikanischen Mentalität eindrucksvoll schildern.
Fatou Diome, Der Bauch des Ozeans, Zürich 2004
Erik Orsenna, Madame Bâ, Paris 2003
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Frauenhaus Lörrach - Frauen helfen Frauen e.V. |
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(aw) Am 13.10.2003 überreichte der ZONTA Club Oberrhein in Schloss Beuggen, Rheinfelden D, dem Frauenhaus Lörrach einen Scheck über 1.000 €.
Das Frauenhaus Lörrach
unterstützt Frauen in Not wie unten beschrieben und entspricht damit den Zielen des ZONTA Clubs, Frauen in rechtlicher und wirtschaftlicher
Hinsicht Hilfestellung zu leisten.
Das Frauenhaus steht allen Frauen offen, die von ihren Männern geschlagen, bedroht oder gedemütigt wurden und keinen
anderen Zufluchtsort haben. Rund um die Uhr haben misshandelte Frauen dort die Möglichkeit, mit ihren Kindern Hilfe zu erhalten. Die Frauen
können mit ihren Kindern befristet hier wohnen, sie werden sowohl psychologisch als auch pädagogisch betreut, erhalten Hilfe und Ratschläge
bei der Kontaktaufnahme mit anderen Hilfsquellen wir Jugendamt, Sozialamt, RechtsanwältInnen, ÄrztInnen etc. Aber auch durch die Gespräche
mit den Mitbewohnerinnen profitieren die Frauen. So sollen sie schließlich in die Lage versetzt werden, eigenverantwortlich die Zukunft für
sich selbst und ihre Kinder zu planen und zu meistern.
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Lea Birringer |
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(jn) Lea Birringer ist die Preisträgerin
des "Sonderpreises der Union deutscher ZONTA Clubs" für neue Musik im Jahr 2004. Zu einem besonderen Glanzpunkt gestaltete sie
zusammen mit ihrer Schwester Esther (Klavier) das Benefizkonzert am 20. November 2005 anlässlich des 5-jährigen Bestehens des
ZONTA Clubs Oberrhein im Hotel Merian, Basel.
Lea Birringer, die zur Zeit die 13. Klasse des Illtalgymnasiums besucht, wurde am 23.11.86 in Quierschied geboren.
Im Alter von 9 Jahren wurde sie Jungstudentin der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken und Schülerin von
Frau Prof. Ulrike Dierick und Herrn Renato Mangalindan. Seit Oktober 2001 wird sie von Herrn Prof. Igor Ozim unterrichtet
und ist jetzt Jungstudentin in seiner Meisterklasse im Mozarteum in Salzburg.
Lea konzertierte in den letzten Jahren als Solistin mit den Berliner Symphonikern, dem Rundfunksinfonieorchester
Saarbrücken und dem rumänischen Sinfonieorchester "Paul Constantinescu". Weitere Konzerterfahrung sammelte sie in Meisterkursen,
u.a. von Prof. Vesselin Paraschkevov, Prof. Petru Munteanu, Prof. Christiane Hutcap und Prof. Thomas Brandis.
Seit Februar 2005 spielt sie auf einer Violine von Gianbattista Ceruti (Cremona, um 1800), die ihr von der Deutschen
Stiftung Musikleben aufgrund ihrer Leistungen zur Verfügung gestellt wurde.
Auszeichnungen
| 2005 |
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Sonderpreis der Union deutscher ZONTA Clubs |
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Sonderpreis "Premio Rodolfo Lipizer" als jüngste Finalistin |
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Spezialpreis "Premio Rodolfo Lipizer" für die beste Interpretation des Mozartkonzertes |
| 2004 |
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1. Preis Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" |
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Sonderpreis vom Deutschen Zonta-Club für die beste Interpretation des zeitgenössischen Werkes |
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Sonderpreis für herausragende Leistung der "Deutsche Stiftung Musikleben" |
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Sonderpreis für herausragende Leistung der Bundesapothekenkammer |
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Goldmedaille in der Division "Honneur" des "Concours Européen pour Jeunes Solistes" in Luxemburg |
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1. Preis Duowettbewerb "Karel Kunc", Bad Dürkheim zusammen mit ihrer Schwester Esther |
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1. Preis "Concorso musicale europeo" in Italien |
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1. Preis "Premio Vittoria Caffa Rigetti" in Italien |
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