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5 Jahre Zonta Club Oberrhein |
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Herzlich willkommen zum Rückblick auf unsere 5-Jahresfeier mit Konzert-Matinée im
Meriansaal des Hotel Merian in Basel mit anschließendem Apéro.
Die Gäste erwartete ein Konzert der beiden Musikerinnen Lea Birringer (Violine) und
ihrer Schwester Esther Birringer (Klavier). Lea Birringer hat den Musikpreis
der Union deutscher Zonta Clubs in der Kategorie "zeitgenössische Musik" erhalten und
gab zu diesem Anlass ihr Benefizkonzert.
Im Anschluss an diesen Kunstgenuss wurde eine Spende an die Frauenhäuser der Regio
(Lörrach, Basel und St. Louis) übergeben. Bereits in den vergangenen Jahren unterstützte
der ZONTA-Club Oberrhein die Frauenhäuser in Lörrach und St. Louis, die Frauen (und deren Kindern)
offenstehen, wenn sie von ihren Männern geschlagen, bedroht oder gedemütigt werden
und keinen anderen Zufluchtsort haben. |
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Das Programm |
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Begrüssung
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Dr. Angelika Stern
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Konzert |
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Niccolò Paganini, I Palpiti (op. 13)
Richard Strauss, Sonate für Violine und Klavier Es-Dur (op. 18)
Johannes Brahms, Sonate d-moll (op. 108)
Franz Waxmann, Carmen Fantasie
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Spendenübergabe |
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Frauenhaus beider Basel
Frauenhaus Lörrach
Femmes battues, St. Louis
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Apéro |
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Die Musikerinnen |
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Lea Birringer, Violine
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Lea Birringer, 1986 in Quierschied (D) geboren, wurde bereits im Alter von 9 Jahren Studentin der
Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken und Schülerin von Prof. Ulrike Dierick und Renato
Mangalindan. Seit Oktober 2001 wird sie von Prof. Igor Ozim unterrichtet und ist jetzt in seiner
Meisterklasse im Mozarteum in Salzburg.
Lea gewann erste Preise beim internationalen Musikwettbewerb "Premio Vittoria Caffa Rigetti" und
"Concorso musicale europeo" in Italien sowie beim Kammermusikwettbewerb "Karel Kunc" der Stadt Bad
Dürkheim im Duett mit ihrer Schwester Esther (Klavier). Ferner erhielt sie eine Goldmedaille in der
Division "Honneur" des "Concours Européen pour Jeunes Solistes" in Luxemburg. Im Mai 2004 gewann
sie beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" den 1. Preis und erhielt einen Sonderpreis der Union
deutscher Zonta Clubs für die beste Interpretation des zeitgenössischen Werkes. Im September wurde
ihr als jüngster Finalistin ein Sonderpreis des internationalen Wettbewerbes "Premio Rodolfo Lipizer"
zugesprochen. Für die beste Interpretation des Mozartkonzertes verlieh ihr die Jury einen Spezialpreis.
In den letzten Jahren konzertierte sie als Solistin mit den Berliner Symphonikern, dem
Rundfunksinfonieorchester Saarbrücken und dem rumänischen Sinfonieorchester "Paul Constantinescu".
Weitere Konzerterfahrung sammelte sie in Meisterkursen, u.a. von Prof. Vesselin Paraschkevov, Prof.
Petru Munteanu, Prof. Christiane Hutcap und Prof. Thomas Brandis.
Seit Februar 2005 spielt sie auf einer Violine von Gianbattista Ceruti (Cremona, um 1800), die ihr
von der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung gestellt wird.
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Esther Birringer, Piano |
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Esther Birringer, 1983 in Quierschied (D) geboren, wurde bis zum Alter von 9 Jahren von Prof. Kurt
Schmitt unterrichtet. Nach dessen Tod übernahm Prof. Jean Micault ihre musikalische Ausbildung, die
Wolfram Schmitt-Leonardy 1996 fortsetzte. Ab Juni 2002 nahm sie für ein Jahr bei Prof. Elza Kolodin in
Freiburg Unterricht. Nach dem Abitur 2003 begann sie ihr Studium in der Meisterklasse von Prof. Karl-Heinz
Kämmerling an der Musikhochschule in Hannover.
Esther gewann einen ersten Preis beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" in der Sparte "Klavier solo".
Weiterhin ist sie erste Preisträgerin der internationalen Musikwettbewerbe "Cittá di Pietra Ligure",
"Premio Vittoria Caffa Rigetti" und des "Concorso musicale europeo" in Italien. Zudem erhielt sie bei
den internationalen Klavierwettbewerben "Concours Nerini" und beim "Concours de Piano de
Saint-Nom-la-Bretèche" in Paris einen ersten Preis. Im Kammermusikwettbewerb "Karel Kunc" der Stadt
Bad Dürkheim belegte sie zusammen mit ihrer Schwester Lea (Violine) ebenfalls den ersten Platz. In den
letzten Jahren konzertierte sie als Solistin mit namhaften Orchestern und gab Konzerte im In- und Ausland.
Seit März 2005 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes.
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Das Konzert |
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Niccolò Paganini (1782-1840) gilt als Inbegriff des Virtuosen für die Violinmusik. Seine Kompositionen setzen
bis heute den Standard hinsichtlich grifftechnischer Möglichkeiten. Bei der Palpiti-Sonate handelt es sich um
Variationszyklen, deren Form um 1820 in seinem Werk ihre Ausprägung fand. Die einzelnen Variationen sind im
allgemeinen relativ kurz und stehen reihungsartig nebeneinander. Dem Thema, das variiert wird, werden ein oder
zwei unterschiedliche Einleitungsteile voran geschickt, die - meist im langsamen Tempo - dem Geiger die Möglichkeit
geben, einen vollen, edlen Kantilenenton zu entfalten.
Richard Strauss (1864-1949) orientiert sich in seinen Jugendwerken und den bis 1886 anschließenden
Kammermusikkompositionen weitgehend
an klassizistischen Formen. Mit der 1887 entstandenen dreisätzigen Sonate
für Violine und Klavier in Es-Dur (op. 18) beginnt sich sein kompositorisches Schaffen dann in eine andere
Richtung zu bewegen. Ihre raffinierten Wendungen in der Harmonik lassen orchestrale Vorstellungen erahnen, die
im Don Juan (entstanden Winter 1887/88) ihren endgültigen Durchbruch erzielen.
Johannes Brahms (1833-1897) widmet sich von den frühen Kompositionen bis in seine Spätzeit der Kammermusik und
dem Lied. So prägt denn auch die Liedästhetik des 19. Jahrhunderts sein kompositorisches Denken. Die Sonate in
d-moll ist die letzte einer Reihe von drei Sonaten für Violine und Klavier, die zwischen 1878 und 1888
entstanden und sich durch ein wunderbares Gleichgewicht zwischen den beiden Instrumenten auszeichnen. Im
Gegensatz zu ihren beiden
Vorgängerinnen (op. 78 und op. 100) besteht die dritte Sonate aus vier Sätzen. Ihr
ziemlich kompakter Aufbau bringt eine nahezu sinfonische Reichweite hervor, die sie ganz offensichtlich für die
Weite eines Konzertsaals bestimmt. Das Werk ist dem bedeutenden Pianisten und Dirigenten Hans von Bülow gewidmet,
der Brahms schon früher - neben Bach und Beethoven - als dritten der "großen B's" bezeichnet hat.
Franz Waxmann (1906-1967) war sowohl Komponist wie Dirigent und Pianist. In Deutschland geboren, arbeitet er
in den 1920er Jahren für die Filmmusik, u. a. für Der Blaue Engel, und geht Anfang der 30er Jahre in die
Vereinigten Staaten, wo er sich der amerikanischen Schreibweise (Waxman) anpaßt. Er ist zunächst als
Musikdirektor für Universal Films tätig, später als Komponist für Metro-Goldwyn-Mayer und Warner Brothers.
1947, in dem Jahr, in dem er das Los Angeles International Music Festival gründet, komponiert er auch für
den Film Humoresque ein Musikstück, das auf Bizets Carmen basiert. Es wurde auf die Fähigkeiten seines
Widmungsträgers Jascha Heifetz zugeschnitten und gehört heute als Carmen Fantasie zum Standardrepertoire
für Violine.
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Die Spendenübergabe |
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Der Erlös dieser Benefiz-Veranstaltung ging an die drei Frauenhäuser von Basel Stadt und Basel Land,
Lörrach und St. Louis. Die drei Leiterinnen der Frauenhäuser erzählten eindrucksvoll von ihrer Arbeit
und bedankten sich sehr herzlich, als sie den Scheck über jeweils 1000 Euro erhielten. |
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Frauenhaus beider Basel |
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Frauenhaus Lörrach |
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Frauenhaus St. Louis |
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